Stadtarchiv Dortmund im Kronenturm

Studie

An drei verschiedenen Standorten bewahrt die Stadt Dortmund derzeit rund 5.300 laufende Meter Archivgut auf. Doch nicht nur der Platz wird langsam eng, auch die klimatischen Bedingungen für die z.T. rund 2.000 mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Urkunden ab dem frühen 13. Jahrhundert sind alles andere als optimal.

Sichtbares Gedächtnis der Stadt

Der konzeptionellen Idee der Studie liegt zu Grunde, das Archiv im Stadtbild konkret sichtbar zu machen. Während sich im lichtdurchfluteten Erd- und Obergeschoss neben dem grosszügigen Eingangsbereich auch die Büros und die Publikumsflächen des neuen Stadtarchives befinden, lagert das gesamte Archivgut in den Geschossen darüber. Alle Dokumente sind sicher geschützt in einem geschlossenen Container. Über eine schmale Fuge wird ein Lichtband den Füllstand des inneren Containers nach außen visualisieren und so verdeutlichen, dass sich das Archiv beständig wandelt und der Prozess des Archivierens nie abgeschlossen sein wird.

Als „Highlight“ sieht die Studie auf dem Dach des Gebäudes ein „Greenhouse“ vor. Oberhalb des Archivs – also quasi über dem, was „bisher geschah“ eröffnet sich den Besuchern eine grandiose Aussicht auf den aktuellen Stand der Entwicklungen in Dortmund.

 

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